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Die Handelsbeziehungen zwischen unseren Ländern haben eine lange Tradition. Schon vor der Revolution 1917 gab es russische Handelsvertreter in Deutschland und in den 20er-30er Jahren eine sowjetische Handelsvertretung. In der Nachkriegszeit hat die Sowjetunion ihre erste Handelsvertretung 1953 in Ost-Berlin eröffnet. Ihre Nebenstellen entstanden auch in Leipzig, Magdeburg und Rostock (1955). Laut des Regierungsabkommens vom 25. April 1958 zwischen der BRD und der UdSSüber allgemeine Fragen des Handels und der Seeschifffahrt wurde auch in der Bundesrepublik Deutschland (Köln) eine Handelsvertretung eröffnet. Nach dem Ablauf dieses Abkommens im Jahre 2000 wurden die Funktionen der Handelsvertretung dem Handels- und Wirtschaftsbüro (HWB) der Botschaft der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland nach Berlin übergeben. Das heutige HWB hat soweit die Bedeutung der Handelsvertretung der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland geerbt. Der Leiter des HWBs wird von der Regierung der Russischen Föderation bestimmt. Das HWB ist dem Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung der Russischen Föderation unterstellt, das dessen Finanzierung bzw. Aufgabenstellung übernimmt. Zugleich wurden die Funktionen des HWBs durch die Liberalisierung der Wirtschaft in Russland und die Globalisierung von internationalen Handelsbeziehungen geändert. Im Vergleich zu den zurückliegenden Zeiträumen entfielen Funktionen, die mit dem staatlichen Außenhandelsmonopol in Verbindung standen. Die wichtigsten Aufgaben des HWBs sind die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Russland und Deutschland zu fördern, günstige Voraussetzungen für die Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen russischen und deutschen Unternehmen in Bereichen Außenhandel und Investitionen zu schaffen, russische Exporteure bzw. Geschäftsprojekte, die zur Modernisierung der russischen Wirtschaft führen, zu unterstützen. Dadurch wird die Mitwirkung des HWBs bei der Realisierung der aktuellen außenwirtschaftlichen Politik Russlands gesichert. Die Aktivitäten des Handels- und Wirtschaftsbüros sind: - Vorbereitung von Informationen für staatliche Institutionen in Russland über die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland, Änderungen in der Gesetzgebung, den aktuellen Stand und eventuelle Aussichten von bilateralen Wirtschaftsbeziehungen; - Mitwirkung bei der Erfüllung von bilateralen und mehrseitigen internationalen Wirtschaftsverträgen, an denen Russland und Deutschland beteiligt sind; - Mitwirkung bei der Realisierung von Maßnahmen zur Sicherung von günstigen Voraussetzungen für die Außenhandels- und Investitionstätigkeiten von russischen Unternehmen (bei dem Eintreten von diskriminierenden Faktoren für russische Lieferanten und Produzenten, Beseitigung von Hemmnissen für Export- oder Investitionstätigkeiten, Beilegung von Streitfällen in Wirtschaftsangelegenheiten sowie im Vorgerichtsverfahren); - Mitwirkung bei der Vorbereitung bzw. Durchführung von verschiedenen Veranstaltungen zur Außenwirtschaftsförderung in beiden Ländern; - Hilfeleistung bei der Herstellung von Kontakten zu staatlichen Institutionen, Wirtschaftsverbänden und Unternehmen in Deutschland; - Informierung von deutschen staatlichen Institutionen bzw. Wirtschaftsverbänden über die Wirtschaftsentwicklung und Investitionsmöglichkeiten in Russland.
Kontakt: Handels- und Wirtschaftsbüro der Botschaft der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland
Unter den Linden 55-61 10117 Berlin, Deutschland Tel.: +49 30/234 30 34, 234 30 12 Fax: +49 30/229 03 90 E-Mail: rfhwb@rfhwb.de Internet: www.rfhwb.de
Gesandter der Botschaft der Russischen Föderation, Leiter des Handels- und Wirtschaftsbüros – Prof. Dr. Andrey V. Zverev Stellvertretender Leiter des Handels- und Wirtschaftsbüros – Boris Groshev
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